Erdbeermais (Zea mays)

Beim Erdbeermais handelt es sich um rote Maiskolben, die zum Teil bis zu 10 Zentmeter groß werden können. Die eigentlichen Maiskörner sind halb bis etwa ein Drittel so groß wie der herkömmliche Mais. Ihren Namen verdankt die Pflanze wahrscheinlich der Form und nicht zuletzt wegen der Farbe. Die Kolben erinnern entfernt an riesige Erdbeeren. Erdbeermais ist besonders für Kinder gut geeignet, um selber Popcorn herzustellen. Das Beste jedoch ist, der Mais lässt sich prima im eigenen Garten aussäen. Geeignet ist der Mais nicht nur als Zierpflanze und um Popcorn zuzubereiten, sondern kann wegen seiner beachtlichen Höhe (bis zu 160 Zentimeter), auch als Sichtschutz genutzt werden.

Steckbrief: Erdbeermais

Pflanze:Zea mays
Familie:Süßgräser
Herkunft:Süd – und Mittelamerika
Synonyme:keine bekannt

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Erdbeermais: Die beste Zeit zum Aussäen

Der Erdbeermais kann zwischen April und Mai zur Aussaat kommen. Bei dieser Gartenrarität handelt es sich jedoch nur um eine einjährige Pflanze. Die einzelnen Reihen sollten ungefähr 40 Zentimeter auseinanderliegen und Nutzer müssen einen Pflanzabstand von circa 30 bis 40 Zentimeter einhalten.

Zur Aussaat eignen sich am besten folgende Sorten:

  • Erdbeermais „Indian Berries“ (rote bis bunte Kolben)
  • Heavenly Blue (blaue Kolben)
  • Striped Orange (orange Kolben mit roten Streifen)
  • Erdbeermais (nur rote Kolben)
  • Popcornmais (gelbe Maiskolben)

Das Saatgut wird in einer Reihe verlegt. Neben dieser sogenannten Reihensaat bieten sich ebenfalls die Nest Saat und die Breitsaat (Wurf Saat) an. Die Saattiefe sollte etwa einen Zentimeter betragen. Im Gegensatz zu beispielsweise Grassamen (Lichtkeimer), ist Mais ein Dunkelkeimer.

Sonnenlicht würde eine Keimung verhindern und mit einer Ernte ist in diesem Fall nicht oder nur spärlich zu rechnen. Hobbygärtner müssen auch bestimmte Maßnahmen treffen, um das spätere Beet vorzubereiten. Im Laufe des Wachstums wird Erde angehäuft und etwas Dünger kann auch nicht schaden. Gerade am Anfang benötigen die Pflanzen Wasser. Haben sich die Pflanzen gut entwickelt, ist kaum mehr Pflege nötig.

Breitere Rinnen erleichtern das spätere Anhäufen, in deren Mitte kommt dann das Saatgut. Diese Maßnahme kommt dem Gießen zugute, es geht erstens schonender vonstatten und zweitens, die noch jungen Pflanzen werden nicht einfach weggespült.

Das einzelne Saatkorn kommt in eine Mulde, die mit ein wenig Kompost – oder Pflanzerde angefüllt wird. Das Korn mit etwas Erde bedecken und leicht andrücken. Nach circa einer Woche zeigen sich die ersten Keimlinge, nach ungefähr 14 Tagen sind kleine Pflänzchen zu erkennen, die zum eigentlichen Mais heranwachsen.

Vor der Aussaat bietet es sich an, die Samenkörner für 12 bis 24 Stunden im Wasser quellen zu lassen. Das Maiskorn gewinnt einen kleinen Vorsprung und speichert genügend Feuchtigkeitsreserven. Anstelle von Wasser eignet sich besonders ein Sud aus Kamillentee, welcher sogar noch bestimmten Pilzerkrankungen vorbeugen kann. Allerdings darf der Sud nur eine Temperatur von unter 30 Grad Celsius haben und das Gefäß sollte weiterhin an einem abgedunkelten Ort stehen, zumindest kommt auf keinen Fall eine Fensterbank in Frage.

Zur Aussaat empfiehlt sich ein gutes Substrat, eine hochwertige Anzuchterde oder auch Kokosfasern. Sämtliche Stoffe zeichnen sich durch eine gute Luftdurchlässigkeit aus und sind zudem nährstoffarm. Um ein Verschimmeln der Erde zu verhindern, sollten Nutzer das Gefäß mit einem geeigneten Deckel oder einer durchsichtigen Plastikfolie abdecken.

Weitere Fakten zum Mais – Anbau

Knackige Maiskörner gehören bereits seit Jahrtausenden zum Grundnahrungsmittel der Inkas. Heute können Gärtner mit einem nur geringen Aufwand, die süßen Sorten im heimischen Garten und sogar auf dem Balkon selber anbauen.

Die hiesigen Maisfelder sind in der Regel mit Maisanpflanzungen versehen, bei denen es sich um einen reinen Futter – bzw. Hybridmais handelt. Für den menschlichen Genuß sind diese Maissorten nicht geeignet. Im heimischen Garten hingegen können Zucker – oder Gemüsemais ihren Platz finden.

Auch auf einem Balkon gedeihen die Pflanzen recht gut, vorausgesetzt der Nutzer hat ein entsprechend großes und tiefes Gefäß gewählt. Der Kasten oder Kübel sollte zu einem späteren Zeitpunkt seinen eigentlichen Standort dann in der Sonne, aber windgeschützt finden.

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