Elfenblume (Epimedium)

Bei der Elfenblume handelt es sich um einen eher anspruchslosen Boden Decker, der sich hervorragend an schattigen bis halbschattigen Plätzen macht. Mittlerweile sind über 60 Arten der Pflanze bekannt, die in Europa, Asien und Afrika vorkommen. Die kleinen Blüten sitzen an filigranen Stielen, die in der Regel über 4 äußere Blütenblätter verfügen. Der Handel bietet unterschiedliche Farben der Pflanze an, die von Weiß über rosa und rot, bis hin zu violett reichen.

Steckbrief: Elfenblume

Pflanze:Epimedium
Familie:Berberitzen Gewächse
Herkunft:Europa, Asien, Afrika
Synonyme:Ziegenkraut, Sockenblume

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Elfenblume: Die beste Zeit zum Aussäen

Die Elfenblume hat sich in der Zwischenzeit weit verbreitet. Sie ist nicht nur bei uns, sondern auch in Algerien, in China und in Japan zu finden. Hierzulande wird die Pflanze in erster Linie als Boden Decker verwendet, der besonders gut an schattigen bis halbschattigen Platzen wächst.

In der Regel werden Elfenblumen bereits vorgezogen in Töpfen angeboten. Der Handel bietet zudem auch Samen an, die in Anzuchtschalen mit Anzuchterde auf der Fensterbank vorgezogen werden können. Bei entsprechenden Temperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius ist allerdings mit einer längeren Keimzeit zu rechnen.

Hobbygärtner können ihre Epimedien an den Stellen ansiedeln, die vorher nicht großartig beachtet wurden. Sie eignen sich bestens in schattigen Gartenecken, aber auch unter größeren Bäumen. Unkraut zupfen ist Schnee von gestern, denn durch das großflächige Wachstum,  können selbst große Flächen wunderbar abgedeckt werden.

Um die Keimlinge oder auch Pflänzchen ins Freie zu setzen, eignet sich sowohl das Frühjahr, als auch der Herbst. Dabei sollten Besitzer auf einen Abstand zwischen 15 und 20 Zentimeter achten. Von Vorteil stellt es sich heraus, wenn immer mehrere Pflanzen (bis zu 6 Stück), auf einer Stelle gepflanzt werden. Bei horstartigen wachsenden Asiaten können es sogar bis zu 8 Pflanzen sein.

Übrigens: unterschiedliche Arten der Elfenblumen können gut miteinander kombiniert werden. Bereits nach rund 2 Jahren können Gartenbesitzer dann mit einer ansehnlichen und bewachsenen Fläche rechnen, wobei Unkraut kaum mehr Chancen hat um durchzudringen.

Junge Pflanzen benötigen viel Wasser, denn in der ersten Wachstumsphase darf der Boden nicht zu trocken sein. Wer einem zu trockenen Untergrund vorsorgen möchte, sollte entweder Laub Erde oder Kompost verwenden.

Als Nachbarn von Elfenblumen in der kälteren Jahreszeit eignen sich besonders gut:

  • Schneeglöckchen
  • Winterlinge
  • Krokusse

In den Sommermonaten macht sich die Pflanze bestens neben starken Sorten wie zum Beispiel der Lenz Rose, dem Kerzenknöterich oder dem Christophskraut. Da es sich bei der Elfenblume im eigentlichen Sinn um eine Staude handelt, sind optimale Nachbarn, Farne oder das Kaukasus – Vergißmeinnicht. Auch Schattengräser, Funkien und Silberkerzen eignen sich als perfekte Begleiter der Pflanze.

Am besten gedeiht die Elfenblume in frisch – feuchten Sand – oder Lehmbodengemischen, aber auch neutrale Gartenerde ist vollkommen ausreichend. Wer einen besonders üppigen Wuchs wünscht, sollte auf ein nicht kalkhaltiges, jedoch nährstoffreiches Substrat zurückgreifen.

Schädlinge und Krankheiten

Im Allgemeinen handelt es sich bei der Elfenblume um ein pflegeleichtes Gewächs, welches auch für Gartenneulinge geeignet ist. Die Pflanze verdeckt Unkraut, wächst auch auf kargen Böden und verschönert jede noch so unansehnliche Stelle. Bereits nach wenigen Jahren hat sich der Boden Decker so ausgebreitet, dass er wie ein lückenloser Teppich erscheint.

Bei der Elfenblume handelt es sich zwar um ein robustes und pflegeleichtes Gewächs, aber Schnecken können der Pflanze durchaus zusetzen. Zudem bilden feuchte, windstille Plätze die Gefahr, dass sich der gefürchtete Blattfleckenpilz bildet. Dieser befällt bei Staunässe oder den falschen Bodenverhältnissen die Wurzeln, was wiederum zum Absterben der Triebe führt.

Zu den tierischen Gefahren zählt der Dickmaulrüssler. Ein Befall des nachtaktiven Käfers macht sich durch einen charakteristischen Buchtenfraß bemerkbar. In der Landwirtschaft wird diesem Schädling der Fadenwurm entgegengesetzt. Private Gärtner sollten bei einem Befall in einem Fachhandel nach Hilfe fragen.

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