Dill Vierling (Anethum graveolens)

Der Dill Vierling verfügt über türkisfarbene Blätter, die einen aromatischen Geschmack aufweisen. Für alle denen der Dill – Vierling unbekannt erscheint, im Volksmund ist die Pflanze einfach als Dill bekannt und wird insbesondere zum Einwecken von Gurken verwendet, aber auch in der Küche zu Fisch – und Gemüsegerichten.

Mit dem Dill – Vierling ist es so eine Sache, denn dieser muss kontinuierlich zur Aussaat kommen. Heißt: im März, Mai und Juli. Nur so ist es möglich, dass immer genügend Dill zur Verfügung steht. Die Pflanze eignet sich übrigens auch wunderbar zum Trocknen, denn getrockneter Dill, ist ebenso aromatisch wie frischer.

Steckbrief: Dill Vierling

Pflanze: Anethum graveolens
Familie: Doldengewächse
Herkunft: eventuell Ägypten und Griechenland
Synonyme: Gurkenkraut, Karpernoder, Hexenkraut, Dillich, Blähkraut, Gurkenkümmel

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Dill Vierling: Die beste Zeit zum Aussäen

Der Geschmack ist als mild, leicht kümmelartig und überaus aromatisch zu bezeichnen. Die beste Zeit zur Aussaat liegt zwischen April und Mai. Der Standort sollte nicht nur windgeschützt sein, sondern zudem über einen durchlässigen Boden verfügen. Weiterhin sollten Hobbygärtner darauf achten, dass die Bodenverhältnisse sich durch genügend Nährstoffe und Humus ausweisen.

Mit der Aussaat wird ab April im Freien begonnen. Wer den Dill vorziehen möchte, kann schon ab März auf der Fensterbank damit beginnen. Die kleinen Samen nur leicht mit etwas Erde bedecken und das entsprechende Behältnis an einen Platz mit nicht unter 10 Grad Celsius stellen. Mit einer Keimung kann unter diesen Umständen bereits nach ungefähr 14 bis 20 Tagen gerechnet werden.

Geerntet wird der Dill – Vierling sobald sich das erste kräftige Blattgrün zeigt. Damit der Besitzer über den gesamten Sommer etwas von seinem Kraut hat, sollte dieser sich nur an den frischen und zarten Spitzen, die in der Vegetationszeit zwischen Mai bis November liegt, bedienen.

Der Dill – Vierling mag keine schattigen Plätze und keinen Wind. Standorte die hohen Wettereinflüssen ausgesetzt sind, können dazu führen, dass die filigranen Blatttriebe umknicken.  Zudem ist für ein gutes Wachstum ein nicht nur aufgelockerter, sondern auch humusreicher Boden nötig.

Fast alle Kräuter, zu denen der Dill auch gehört, sind empfindlich was Trockenheit angeht. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Fokus auf die Wasserzufuhr zu legen. Hier bitte immer auf eine regelmäßige Feuchtigkeit achten, sodass kein Austrocknen möglich ist.

Der Dill – Vierling kann zudem wunderbar als altes Heilmittel zum Einsatz kommen. Er eignet sich insbesondere zur:

  • Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • gegen Blähungen
  • gegen Völlegefühl
  • begünstigt den Milchfluß bei stillenden Müttern
  • Magenbeschwerden

Schädlinge und Krankheiten

Dill ist eine pflegeleichte Pflanze, allerdings sehr anfällig was den Bereich Wurzelnemathoden und Wurzelgallenälchen betrifft. Diese befallen vorrangig Jungpflanzen, daher den Dill auf keinen Fall in der Nähe von beispielsweise Kartoffeln, Schnittlauch oder Zwiebel ansiedeln.

Allerdings ist Dill in der Lage andere Schädlinge, wie den Kohlweißling oder Blattläuse fernzuhalten. Der Dill – Vierling eignet sich wunderbar zum Einsatz, als eine Art Kombinationspflanze und kann vorzugsweise zum Beispiel einen Platz zwischen diesen Pflanzen finden:

  • Gurken
  • Tomaten
  • mediterrane Kräuter (Rosmarin, Salbei, Thymian)

Verwendungsmöglichkeiten:

Ist mit einer üppigen Dillernte zu rechnen, bietet sich das Kraut hervorragend zum Einfrieren an. Zudem kann es, wie schon erwähnt, getrocknet werden und nach und nach in der heimischen Küche zum Einsatz kommen.

Dill zeichnet sich besonders durch seinen milden jedoch eher eigentümlichen Geschmack aus. Er eignet sich daher wunderbar speziell für sämtliche Fischgerichte und um zahlreiche andere Speisen zu verfeinern und sorgt daneben noch dafür, die Verdauung in Schwung zu bringen.

Im Einzelhandel liegt Dill überwiegend zur Hochzeit der Ernte  in dicken Bündeln aus. Vorzugsweise finden ihn Verbraucher neben den Gurken, da dieser typisch und traditionell als Gurkengewürz dient. Dill erfreut sich großer Beliebtheit als sogenanntes Gurkenkraut, was allerdings einigermaßen schade ist, denn auch zu anderen Speisen ist die Pflanze ein wahrer Hochgenuß.

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