Dahlien (Dahlia pinnata)

Das wir uns heute an Dahlien erfreuen können, verdanken wir in erster Linie Christoph Columbus. Hätte dieser nicht Amerika entdeckt, würde es hierzulande weder Kartoffeln, noch Mais und eben auch keine Dahlien geben. Als Ursprungsland ist Mexiko bekannt, denn dort gab es die ersten Abbildungen der Dahlien, die als Kräuter von den Azteken verwendet wurden.

In der heutigen Zeit sind Dahlien, überwiegend als Herbstblumen genutzt, aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile bietet der Handel eine wahre Vielfalt dieser wunderschönen Pflanzen an, denn es stehen bereits sehr viele Sorten in den Regalen. Die Blüten sind je nach Sorte, in unterschiedlichen Farben, als auch Formen zu bekommen.

Steckbrief: Dahlien

Pflanze:Dahlia pinnata
Familie:Korbblütler
Herkunft:Mittelamerika, Mexiko
Synonyme:Dahlia

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Dahlien: Die beste Zeit zum Aussäen

Sämtliche uns bekannten Sorten gehen in ihren Ursprüngen auf nur zwei Arten zurück. Dieses sind die Dahlia Coccinea und eben die Dahlia pinnata. Die Pflanze ist nicht winterhart, bildet jedoch in jedem Jahr mehrere Triebe, die sich großflächig ausbreiten.

Hobbygärtner sollten im Mai die Samen in dafür vorgesehene Schalen aussäen und diese dann ins Frühbeet setzen. Mit einer Keimung ist bereits nach ungefähr 10 Tagen zu rechnen. Sobald die Keimlinge einige Zentimeter an Höhe erreicht haben, dürfen sie in Multifunktionstöpfchen gesetzt und pikiert werden.

Nach rund 8 Wochen und einer Höhe von etwa 15 Zentimetern sind die Keimlinge bereit, um ins Frei Beet überzusiedeln. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn die jungen Pflanzen fallen gern Schnecken zum Opfer. Aus diesem Grund sollten Gärtner alle paar Wochen zu Schneckenkörnern greifen, mit denen die Dahlien breitwürfig umstreut werden.

Bereits nach 18 Wochen ist mit einer Blüte der Dahlia zu rechnen. Nach und nach ist dann die gesamte Vielfalt der Pflanze zu bewundern. Dahlien keimen bei einer Temperatur von circa 18 Grad Celsius im April beziehungsweise Mai.

Von Zeit zu Zeit dürfen Dahlien mit etwas Dünger versorgt werden. Hierzu bieten sich entweder organischer (z. B. Jauche), als auch handelsüblicher Flüssigdünger an. Diesen jedoch bitte nur in schwacher Konzentration verwenden. Junge Dahlien werden am besten durch biologische Schneckenkörner oder Schneckenkragen geschützt.

Dahlien bevorzugen einen trockenen, nährstoffreichen und leicht alkalischen Boden. Geeignet sind vorrangig Torf – und Sandböden, als auch mit Kompost angereicherte Blumen – bzw. Gartenerde. Die Aussaat kann im Frei Beet, im Topf, einem Kübel oder einem Balkonkasten erfolgen.

Zudem sollten Besitzer nicht nur einen sonnigen, sondern auch durchlässigen Standort wählen, denn Staunässe ist dringend zu vermeiden. Dahlien können in der Regel überall ihren Platz finden. Da die Pflanzen jedoch eine Höhe von bis zu 2 Meter erreichen können (dementsprechende Sorten), sollten sie zwischen ähnlich hochwachsenden Gewächsen angesiedelt werden. Denkbar sind unter anderem:

  • Kugeldisteln
  • Königskerzen
  • Sonnenblumen
  • Studentenblumen

Allerdings sollten Gärtner auf jeden Fall einen Abstand von mindestens 20 bis 30 Zentimeter einhalten. Das vermeidet nicht nur Krankheiten, die von Pflanze zu Pflanze überspringen könnten, sondern auch einen zu kümmerlichen Wuchs.

Geeigneter Standort für Dahlien im Überblick:

  • bevorzugt ein trockener, nährstoffreicher Torf – oder Sandboden
  • leicht säuerlicher bzw. alkalischer pH – Wert des Bodens
  • Aussaat kann im Kübel, Topf oder Kasten erfolgen
  • sonnigen, jedoch geschützten Platz wählen
  • Staunässe ist dringend zu vermeiden
  • Pflanze kann eine Höhe von bis 2 Metern erreichen, daher auf genügend Platz zwischen einzelnen Pflanzen achten
  • gute Beet Nachbarn auswählen

Pflege und Düngung

Bei den Dahlien ist eine Überwässerung zu vermeiden, ansonsten kann es leicht zu Pilzkrankheiten oder Wachstumsstörungen kommen. Die Pflanzen nur dann mit Wasser versorgen, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Falls ein Untersetzer genutzt wird, überschüssiges Wasser bitte schnell entfernen.

Gegen einen Schneckenbefall können Gärtner auch natürliche Mittel einsetzen. Hierzu gehören unter anderem Bierfallen, Sägemehl, Salz oder Schneckenzäune. Schädlinge vertreiben gelingt ebenfalls bestens mit dem Geruch von Südfrüchten wie beispielsweise, Lavendel – oder Fichtennadelaroma.

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