Schmuckkörbchen/Cosmea (Cosmos bipinnatus)

Die Cosmea ist bei uns besser bekannt als Schmuckkörbchen und stammt aus der Familie der Korbblütler. Ihre Ursprünge finden sich in Mexiko und Brasilien. Mittlerweile sind über 30 unterschiedliche Arten der Pflanze bekannt, die sich seit längerer Zeit in unseren heimischen Gärten einen Namen gemacht hat.

Besonders auffällig sind die bis zu 15 Zentimeter langen, fiederspaltigen Blätter. Sie sind nicht nur äußerst filigran, sondern das Kennerauge findet darauf eine leichte Behaarung. Ein weiteres Highlight sind natürlich die Blüten, die ab Juli zu bewundern sind.

Steckbrief: Cosmea/Schmuckkörbchen

Pflanze:Cosmos bipinnatus
Familie:Korbblütler
Herkunft:Brasilien, Mexiko
Synonyme:Schmuckkörbchen

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  • Aussaat im März-Mai
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Cosmea: Die beste Zeit zum Aussäen

Die Pflanzenaussaat der Cosmea ist gerade für Neulinge auf diesem Gebiet kinderleicht zu gestalten. Es ist völlig ausreichend, die Samen direkt am entsprechenden Standort auszusäen, allerdings ist dann nicht vor August mit einer Blüte zu rechnen. Besser gelingt das Unterfangen, wenn die kleinen Samenkörner ab März in einem Behältnis mit Anzuchterde vorgezogen werden.

Nach ungefähr drei bis vier Wochen darf der Besitzer dann mit dem Pikieren der Pflanzen beginnen. Mit einem eventuell vorhandenen Pikierholz gelingt das Ganze noch besser. Die kleinen Pflänzchen müssen nämlich vorsichtig aus der Anzuchtsachale entfernt werden und kommen dann in einzelne Töpfe.

Die Temperatur sollte hierbei nicht unter 15 Grad Celsius betragen, so entwickeln sich die Cosmea Jungpflanzen hervorragend. Nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai, dürfen die Schmuckkörbchen an ihren eigentlichen Standort.

Hierbei ist es vollkommen egal, ob die Cosmea direkt in einem Beet ihren Platz finden soll oder Kübel und Topf vorgezogen werden, ein Pflanzabstand von gut 30 Zentimeter ist immer wichtig. Ansonsten können sich die Pflanzen nicht voll entwickeln und danken es ihrem Besitzer mit einer wenigen schönen Blütefülle.

Die Cosmea liebt es vor allen Dingen sonnig. Die Bodenverhältnisse sollten feucht und trocken sein. Das Schmuckkörbchen wächst jedoch praktisch in jeder, nicht zu Dünger lastigen Erde. Wer seine Pflanzen in einem Kübel bewundern möchte, sollte im Fachhandel nach Rhododendronerde Ausschau halten, wobei diese mit etwas Sand vermischt wird. Bekommt die Cosmea nicht genügend Sonne, dankt das Gewächs diesen Umstand mit einer deutlich geringeren Blütenfülle.

Pflege, Krankheiten und Schädlinge

Die Cosmea ist weder anspruchsvoll, was die Pflegemaßnahmen betrifft, noch muss der Besitzer sie in einer speziellen Erde pflanzen. Sind die Wurzeln einmal erst fest verankert, kann das Gewächs auch mit einer vorübergehenden Trockenheit gut zurechtkommen.

Die einzigen Pflegemaßnahmen bestehen darin, verwelkte Blätter, als auch Blüten müssen schnellstmöglich entfernt werden. Das garantiert nicht nur viele Blüten, sondern unterstützt zudem auch noch eine reichhaltige Nachblühe.

Auch wenn die Cosmea eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter erreichen kann, können ihr laue Lüftchen nicht viel anhaben. Allerdings benötigen sie in besonders exponierten Lagen eine Stütze, wie zum Beispiel einen Sock aus Bambus oder ähnlichem.

In Töpfen oder Kübeln ist die Pflanze jedoch auf regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen. Wurde vom Gärtner eine hochwertigere Erde gewählt, ist auch eine zusätzliche Düngung nicht nötig. Die Cosmos bipinnatus ist allerdings nicht winterhart und darum nur als einjährige Pflanze zu bekommen.

Was zu beachten ist, sind eventuelle Schädlinge, die der Pflanze schaden können. Hierzu gehören in erster Linie Schnecken, die sich gerne über die jungen und feinen Blätter hermachen. Zudem kann sich bei besonders trockenem Wetter Mehltau bilden. Der Standort sollte verändert werden, wenn die Cosmea zwar über viel Laub verfügt, sich jedoch keine Blüten zeigen. Dies deutet darauf hin, dass der Boden zu nährstoffreich oder der Standort nicht sonnig genug ist.

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