Celosie (Celosia argenta)

Mittlerweile bietet der Handel die Celosie in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Ihren fackelähnlichen Blüten verdankt die Pflanze ihre Bezeichnung, denn der Name leitet sich von dem griechischen Wort „Keleos“ ab und bedeutet so viel wie „brennen“. Die Ursprünge der Celosie liegen in den tropischen Regionen Afrikas, Asiens, Südamerikas und Indonesiens. In der Zwischenzeit sind von dem Gewächs rund 45 verschiedene Arten bekannt, die ausschließlich, der Familie der Amaranthgewächse angehören.

Im Gegensatz zu Indien und China, wo die Pflanze als Gemüse und Heilpflanze bekannt und beliebt ist, findet das Gewächs hierzulande, als Zierpflanze Verwendung. Beliebt ist besonders die farbige Vielfalt, die als Hingucker in Töpfen und Beeten, für bunte Aspekte sorgt.

Steckbrief: Celosie/Brandschopf

Pflanze:Celosia argenta
Familie:Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)
Herkunft:Tropen, Subtropen, Afrika, Mittel – und Südamerika
Synonyme:Federbusch, Brandschopf, Hahnenkamm

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Celosie: Die beste Zeit zum Aussäen

Bei der Celosia ist mit einer Höhe zwischen 30 und 80 Zentmetern zu rechnen. Als Balkonpflanze wird der sogenannte Federbusch einjährig kultiviert. Soll die Celosie als Zimmerpflanze dienen, kann sie durchaus mehrere Jahre blühen und so zu einem Eyecatcher werden.

Eine Kultivierung erfolgt im März durch eine Aussaat. Da nur sehr wenig Samen von der Pflanze produziert werden, sollten Verbraucher in erster Linie in einem Fachhandel Ausschau halten. Speziell die Zuchtformen der Celosia sind nicht in der Lage, ihren büscheligen Wuchs weiterzuvererben.

Da es sich bei der Pflanze um einen reinen Lichtkeimer handelt, werden die recht kleinen Samen nur leicht angedrückt. Hierzu können Nutzer eine handelsübliche Anzuchterde verwenden. Um eine Keimung voranzutreiben, kann eine Abdeckung aus Plastik oder einfache Klarsichtfolie, als Hilfsmittel dienen.

Die Keimdauer beträgt zwischen zwei bis drei Wochen, danach die Sprösslinge pikieren und in Töpfe verpflanzen. Da es sich bei der Celosia um ein sehr empfindliches Gewächs handelt, sollte sie erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai ins Freie kommen.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig ausgewählt werden, zudem liebt die Blume einen sandig bis lehmigen Untergrund.

Unterschiedliche Arten und Krankheiten

Der Handel bietet in der Regel die Celosia als Farbmix an. Hervorsticht hierbei besonders die hohe Sorte „Caracas“, die eine Höhe von bis zu 45 Zentimetern erreichen kann. Beliebt ist die Sorte vor allen Dingen wegen ihrer violetten und lange haltbaren Blüten.

Die Einsatzmöglichkeiten der Pflanze sind äußerst vielfältig. Sie eignet sich als Beet Blume ebenso, wie zum Einsatz in diversen Gefäßen, zur Innenraumbegrünung, als auch zur Verwendung in einem Blumenstrauß.

Die Celosia ist bestens für Neulinge in Sachen Pflanzen geeignet, da sie sehr pflegeleicht ist. Tipp: da die Celosie leicht zu Schäden bedingt durch Überdüngung neigt, sollte auf eine Beigabe von Kompost oder einem anderen Dünger verzichtet werden.

Da die Celosie aus den wärmeren Gefilden stammt, benötigt das Gewächs um erfolgreich zu keimen zu können, reichlich Licht und Wärme. Mit einer Keimung kann bereits im März begonnen werden, hierzu die Samen wie folgt behandeln:

  • die Samen nur leicht andrücken, nicht mit Erde bedecken
  • Erde befeuchten und mit transparenter Folie oder ähnlichem abdecken
  • geeigneter Standort bei einer Temperatur von mindestens 20 Grad Celsius
  • Samen hell stellen, warme Fensterbank bevorzugen
  • Substrat durchgängig feucht halten, hierbei möglichst kalkarmes und weiches Wasser nutzen
  • ab einer Höhe von rund 5 Zentimetern , dürfen die Pflanzen umgetopft werden
  • besondere Vorsicht bei den Wurzeln walten lassen

Nach der Keimung liebt es die Celosia feucht, jedoch ist Staunässe unbedingt zu vermeiden. Überflüssiges Wasser nach dem Gießen aus dem Topf oder dem Untersetzer entfernen. Alternativ bieten sich Pflanzgefäße an, die entweder mit Löchern versehen sind oder der Besitzer nutzt einen Wassereimer, wobei die Pflanze nach dem Wässern gründlich abtropft.

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