Calendula (Calendula officinalis, Ringelblume)

Unter dem Pseudonym Calendula versteckt sich nichts anderes, als die Ringelblume. Es handelt sich bei der Pflanze um eines der ältesten Gewächse, welches hierzulande bekannt ist und gern in deutschen Gärten kultiviert wird. Die Herkunft der Calendula ist nicht wirklich bekannt, Botaniker vermuten, dass die Pflanze aus dem Mittelmeerraum den Weg zu uns fand.

Die Calendula gehört der Familie der Korbblütler an. Das Besonders der Pflanze besteht in dem Aspekt, dass sie als Heilpflanze in der Apotheke zu bekommen ist. Die Blütenblätter der Blume weisen entzündungshemmende Substanzen auf.

In der Regel ist die Ringelblume in Salben zu finden, aber sie kann auch als Aufguss zum Einsatz kommen. Die getrockneten Blütenblätter verlieren nicht ihre Farbe, weshalb die Pflanze in früherer Zeit auch, als teurer Safran Verschnitt gehandelt wurde.

Steckbrief: Calendula

Pflanze:Calendula officinalis
Familie:Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft:Wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum
Synonyme:Ringelblume,

Calendula/Ringelblumen Samen auf Amazon kaufen:

Bestseller Nr. 1
Ringelblumen Heilkraut Calendula officinalis für Tee- und Salbenzubereitung
17 Bewertungen
Ringelblumen Heilkraut Calendula officinalis für Tee- und Salbenzubereitung
  • Portionssaatgut, Inhalt reicht für ca.: 100 Pflanzen (1 Portion)
  • Blumensamen
  • Kiepenkerl - Kräuter-Saatgut
Bestseller Nr. 2
Echte Ringelblume - gefüllte, tief orange Blüten – Calendula officinalis –...
  • Die angezeigten Versandkosten fallen pauschal nur 1x an - ganz egal, wie viele Artikel gekauft...
  • Aussaat Vorkultur im Haus: Februar / März, Direktaussaat im Freiland: Ende März bis Juni.
  • 1 Portion = 200 Samen

Calendula: Die beste Zeit zum Aussäen

Ein Vorziehen ist bei der Calendula nicht nötig, denn es handelt sich um eine sehr schnell keimende Pflanze. Sie darf im Gegensatz zu anderen Samen direkt ins Frei Beet, wobei der Nutzer im Vorfeld den Boden auflockern und von Unkraut befreien sollte.

Das Saatgut nur leicht einharken oder, wenn vorhanden, mit einer dünnen Schicht von etwa einem Zentimeter, mit Kompost bedecken. Nach dem Keimen werden die Sämlinge auf einen Abstand von zwischen 25 und 30 Zentimeter vereinzelt. Diejenigen, die ihre Calendula schon vorzeitig zum Blühen bringen möchten, können eine Vorkultur in einem Gewächshaus oder auf der Fensterbank anlegen.

Die Samen werden dann bereits ab Mitte März in einer handelsüblichen Anzuchterde ausgesät. Anschließend die Erde mit einem feinen Sand übersieben und auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit achten. In der Regel ist mit einer Keimung, bei einer beständigen Temperatur von rund 15 Grad Celsius, zwischen dem 8. und 10. Tag zu rechnen.

Nach den Eisheiligen darf die Calendula dann ins Freie, wobei ein Pflanzabstand von etwa 25 bis 30 Zentimeter eingehalten werden sollte. Tipp: die Pflanzen nicht zu feucht halten, da sie ansonsten weniger Blütenknospen ansetzen.

Wer über die gesamte Gartensaison etwas von seinen Ringelblumen haben möchte, sollte die Samen zeitlich versetzt aussäen, dann ist die Blütenpracht über den gesamten Sommerzeitraum hinweg gesichert.

Pflege und Schädlingsbefall

Besitzer der Calendula brauchen nur mit einem Minimum an Pflegeeinsatz zu rechnen. Es ist vollkommen ausreichend, die Pflanzen nur mäßig mit Wasser zu versorgen, damit der Blütenansatz gefördert wird. Zudem sollten verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden.

Wer auch im nächsten Sommer Ringelblumen in seinem Garten haben möchte, kann die letzten Blüten im Sommer an ihrem Platz belassen, damit sie sich zu einem späteren Zeitpunkt selber aussäen.

Calendula kommen nicht nur in einem klassischen Bauerngarten zur Verwendung, sondern werden gerne, als Mischkulturen zwischen unterschiedlichen Gemüsepflanzen gesetzt. Zudem eignen sie sich hervorragend um in einem Staudenbeet ihren Platz zu finden oder auch als Flächenpflanzung. Wie die der Ringelblume verwandte Studentenblume, sollte auf einigen Abstand wert gelegt werden, denn die Gewächse sondern mäßig Giftstoffe ab, die sich in den Wurzeln befinden.

Relativ häufig finden sich an der Calendula Pilzkrankheiten, wie beispielsweise der Echte oder der Falsche Mehltau. In einigen Fällen kann es ebenso zu der sogenannten Blattfleckenkrankheit kommen. Um diesem schon im Vorfeld vorzubeugen ist es ratsam, die Pflanzen an einen luftigen, mäßig feuchten und durchlässigen Standort zu platzieren.

Zu den tierischen Schädlingen zählen unter anderem Blattläuse, Blattwanzen und Minierfliegen. Ringelblumen werden ebenso gern von Schnecken befallen.

Kommentar verfassen