Bienenfreund (Phacelia)

Das Gewächs Bienenfreund verfügt über hübsche blau – bis lila Blüten und, wie der Name schon verrät, werden Bienen magisch angelockt. Zudem hält die Phacelia unerwünschte Schädlinge und Unkräuter fern. Diejenigen, die sich für den Bienenfreund entscheiden, werden während der Blütezeit mit einem regelrechten französischem Provence – Feeling erfreut.

Die Pflanze wächst sehr schnell, denn von der Aussaat bis zur vollständigen Blüte vergehen gerade einmal 5 bis 6 Wochen. Bei dem Bienenfreund handelt es sich um eine einjährige, eher anspruchslose Pflanze, die nicht nur im heimischen Garten, sondern auch in der biologischen Landwirtschaft als Gründüngerpflanze Verwendung findet.

Steckbrief: Bienenfreund

Pflanze:Phacelia tanacetifolia & campanularia
Familie:Raublattgewächse (Boraginaceae)
Herkunft:Kalifornien, Arizona, Mexiko
Synonyme:Büschelschön, Rainfarn – Phazelie,

Die Ursprünge des Bienenfreundes sind in den trockenen Höhenlagen von Kalifornien, Arizona und Mexiko zu finden. Hier wächst die Pflanze in der Regel an Wegrändern und auf Feldern. Bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird der Bienenfreund als Zierpflanze kultiviert.

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Bienenfreund: Die beste Zeit zur Aussaat

In milden Regionen dürfen Hobbygärtner den Bienenfreund bereits im März oder bis Ende April direkt ins Freiland aussäen. Bei Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad Celsius ist mit einer Keimung innerhalb von etwa 14 Tagen zu rechnen. Allerdings handelt es sich um ein kälteempfindliches Gewächs, bei Personen die sich nicht sicher sind, sollte eine Aussaat daher erst stattfinden, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.

Zur Aussaat eignet sich am besten das Zeitfenster zwischen April bis August. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig gewählt werden. Die sehr feinen Samen mit etwas Sand mischen und breitwürfig ausbringen. Als Dosierung eignen sich 2 Gramm auf einen Quadratmeter. Bei dem Bienenfreund handelt es sich um einen sogenannten Dunkelkeimer, daher die Samen rund 1 bis 2 Zentimeter tief in den Boden einarbeiten und leicht angießen.

Während von der Phacelia campanularia unterschiedliche Sorten als Zierpflanzen kultiviert wurden, wird die Phacelia tanacetifolia als reine Gründüngerpflanzen genutzt. Allerdings gestalten sich die Kulturbedingungen beider Pflanzen gleich.

Standort und Pflege

Der Bienenfreund verdankt seinen Namen dem zuckersüßen Nektar, der die Insekten magisch anzieht und mit ihren blauen Blütenbüscheln entpuppt sich die Pflanze als wahre Augenweide. Einen besonderen grünen Daumen benötigen Besitzer nicht, denn die Pflanze stellt sich als relativ pflegeleicht dar.

Gewählt werden sollte möglichst ein sonniger Standort, Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Besonders gut gefällt es dem Bienenfreund zwischen Lücken oder in brachliegenden Beeten, hier verwandelt die Blume den entsprechenden Ort in ein reines Blütenmeer.

An die Bodenbeschaffenheit stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Der pH – Wert ist für die reine Sommerblume ebenso sekundär, wie der Nährstoffgehalt. Selbst ein saurer Boden macht dem Bienenfreund nicht viel aus. Für eine Kultivierung in Kästen oder Kübeln kann eine handelsübliche Blumenerde verwendet werden, wobei sich die Zugabe von ein wenig Sand positiv auswirkt.

Mit einer Hauptblütezeit können Besitzer von Juni bis September rechnen, wobei die einzelnen Blumen über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen ihre Kelche öffnen. Im April ausgebrachtes Saatgut setzt sich ab Juni mit wunderschönen blauen Blüten in Szene.

Die Phacelia begnügt sich in der Regel mit einem natürlichen Regenaufkommen. In sehr heißen Witterungsphasen allerdings muss etwas nachgeholfen werden. Kultiviert in Kübeln oder Kästen trocknet die Erde schneller aus. Im Normalfall erübrigt sich eine Düngung, denn das Gegenteil ist der Fall. Agiert die Pflanze als Gründünger, reichert sie von sich aus die Erde mit Stickstoff an. Auch bei diesem Kriterium ist wieder daran zu denken, dass sich Topfpflanzen anders verhalten als Gewächse im Freiland. Werden etwaige Mangelerscheinungen sichtbar, wie beispielsweise matte Farben oder herunterhängende Blätter, sollte alle 3 bis 4 Wochen ein Flüssigdünger zur Anwendung kommen.

Bei den anfallenden Pflanz – und Pflegemaßnahmen, sollten Hobbygärtner Handschuhe tragen, denn die Phacelia kann durchaus Kontaktallergien auslösen. In den Pflanzenteilen finden sich Phacelioiden, die für diesen Juckreiz verantwortlich sind.

 

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