Bidens (Bidens ferulifolia)

Unter dem Namen Bidens kann sich kaum jemand etwas vorstellen, außer natürlich Hobbygärtner oder diejenigen, die sich mit Pflanzen im Allgemeinen gut auskennen. Bidens ist im Volksmund, als Zweizahn oder Goldmarie eher bekannt und die Pflanze gehört zu den Blumen, die sich vielfach in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen wiederfinden.

Mittlerweile haben sich rund 250 Sorten der Pflanze etabliert und hierzulande kommt Bidens in der Regel als mehrjähriges Gewächs auf den Markt. Die Goldmarie ist an ihren gelben, aber auch goldfarbenen oder braungelben Blüten gut zu erkennen.

Steckbrief: Bidens

Pflanze:Bidens ferulifolia
Familie:Korbblütler Asteraceae
Herkunft:Nord – und Mitteleuropa
Synonyme:Goldmarie, Zweizahn, Goldkosmos Pflanze, Goldfieber

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Um der Bidens ferulifolia die bestmöglichen Bodenbedingungen zu schaffen, sollten Gartenfreunde einen durchlässigen Standort wählen. Eine Bodenverbesserung kann mit Sand, Kies und Humus nochmals erreicht werden. An einem sonnigen und warmen Standort kann die Pflanze bestens Blüten bilden.

Zwar toleriert die Goldmarie gleichwohl einen halbschattigen oder schattigen Platz, dieses wird die Pflanze jedoch mit weniger Blüten honorieren. Gut geeignet ist Bidens für Balkonkästen und Blumenampeln, da sie über einen überhängenden Wuchs verfügt.

Bidens: Die beste Zeit zur Aussaat

Die Bidens kann auf zweierlei Arten vermehrt werden, entweder durch Samen oder durch Stecklinge. Für eine Aussaat werden die Samen im Herbst von verwelkten Blüten gewonnen und im Januar oder Februar unter Glas ausgesät, wobei diese Methode eine frühere Blüte verspricht.

Zudem ist eine Aussaat auch noch im März möglich, hier kommen die Samen direkt ins Freiland oder einen Kasten/ Kübel. Für eine besseres Ergebnis eignet sich perfekt eine sogenannte Anzuchterde, dann die Samen breitwürfig darüber streuen und leicht mit Erde bedecken. Die Keimdauer beträgt zwischen zwei und drei Wochen. In dieser Zeit sollten Besitzer die Erde bei einer konstanten Zimmertemperatur immer leicht feucht halten.

Wird im Vorfeld ein artgerechter Standort gewählt, sind Krankheiten und Schädlinge kaum zu erwarten. Im anderen Fall kann bei der Bidens mit Blattläusen, roten Spinnen oder Thripse (Fransenflügler, die eine Größe von 1 bis 3 mm erreichen. Die Tierchen weisen eine dunkelbraune bis braunschwarze Färbung auf) gerechnet werden.

Pflegemaßnahmen der Bidens

In der Regel handelt es sich bei der Bidens um eine pflegeleichte Pflanze, die auch diejenigen, mit einem weniger grünen Daumen anpflanzen können. Wichtig an sonnigen Standorten ist jedoch das regelmäßige Gießen, ansonsten trocknet die Goldmarie schnell aus. An heißen Tagen ist sogar ein zweimaliges Wässern erlaubt, wobei dieses am besten am Morgen und am Abend erfolgt. Allerdings darf auch keine Staunässe entstehen, diese verträgt die Bidens ebenfalls schlecht.

Ob Wasser fehlt, kann der Besitzer an schlapp herunterhängenden Blüten erkennen oder daran, dass viele Blüten abgeworfen werden. Wächst die Goldmarie hingegen trotz genügender Sonneneinstrahlung schlecht oder gar nicht, ist die Erde möglicherweise über einen längeren Zeitraum zu nass. Diese kurze Checkliste kann die Pflege erleichtern:

  • Staunässe unbedingt vermeiden
  • einen PK – Dünger nutzen
  • möglichst ein – bis zweimal pro Woche düngen
  • Flüssigdünger für blühende Pflanzen nutzen und diesen dem Gießwasser zugeben

Vermehrung

Die Samen der Bidens sind sehr klein, daher müssen Nutzer diese gut in der Erde verteilen. Kleine Keimlinge, die zu dicht nebeneinander stehen, müssen vorsichtig vereinzelt werden. Die Aussaat sollte im Idealfall bereits im Januar oder Februar erfolgen, Anwender können mit einer lichtdurchlässigen Folie eine Keimung forcieren. Eine Keimtemperatur von rund 20 Grad Celsius wird benötigt.

  • Samen für die Bidens entweder im Handel erwerben oder Samen der vorjährigen Pflanzen nutzen
  • Keimdauer beträgt zwischen 12 und 18 Tagen

Die Bidens eignet sich gut zum Kultivieren in einem Kasten oder Kübel, aber auch im Gartenbeet. Allerdings hat die Goldmarie die Angewohnheit sich großflächig auszubreiten, aus diesem Grund passt die Pflanze auch hervorragend in einen Steingarten oder ins Hoch Beet.

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