Begonien (Begonia)

Die Gattung der Begonien umfasst weit mehr als 1800 unterschiedliche Arten. Die Pflanze gehört der artenreichsten Pflanzengattungen an und ist im Sommer vielfach in Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu bewundern. Die Pflanzen gehören zur Familie der Schiefblattgewächse (Begoniaceae) und stammen in den Ursprüngen aus subtropischen und tropischen Regionen. Entlang des Äquators sind Züchtungen bekannt, die bereits seit mittlerweile 200 Jahren existieren.

In der Zwischenzeit wurde eine wahre Farbenpracht kultiviert und auch unterschiedliche Arten und Sorten sind im Handel zu finden. Die Auswahl reicht über einfache kleine oder große gefüllte Blüten, nach der Farbe Blau jedoch suchen Verbraucher vergebens.

Steckbrief: Begonien

Pflanze:Begonia
Familie:Schiefblattgewächse
Herkunft:Tropen, subtropische Regionen
Synonyme:

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Begonien: Die beste Zeit zur Aussaat

Begonien lassen sich relativ schnell und einfach vermehren, auch für Personen, die nicht über einen grünen Daumen verfügen, kann dieses Unterfangen schnell zur Leidenschaft werden. Hierbei sind drei Methoden bekannt. Diese gestalten sich in:

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Knollenteilung

Begonien aussäen ist mühsam und nicht zu empfehlen. Geduld ist ebenso erforderlich, und die Aussaat gestaltet sich als nicht gerade vielversprechend. Ein Gramm Begonien – Saat enthält in etwa 60. 000 Samenkörner, wobei nicht selten nur wenige das Licht erblicken. Diejenigen, die es trotzdem versuchen möchten, dürfen die Samen nur leicht andrücken, da es sich bei diesen Pflanzen um reine Lichtkeimer handelt. Zudem darf das entsprechende Substrat generell nie ganz austrocknen, eine Pflanzenlampe hingegen kann den Wuchs unterstützen.

Die bewährte Methode – Stecklinge nutzen

Mit Stecklingen gelingt es relativ einfach, sich seine Begonien selber heranzuziehen. In Wasser oder einer feuchter Anzuchterde wurzeln die Pflanzen bei einer hohen Luftfeuchtigkeit und etwa 20 Grad Celsius ohne größere Probleme. Das Vorgehen gestaltet sich folgendermaßen:

  • Triebe von Mutterpflanze auf einer Länge von circa 10 Zentimeter abschneiden
  • sämtliche Blätter, bis auf die obersten zwei entfernen
  • beide Blätter sauber abschneiden, niemals ausreißen
  • Glas Wasser mit Klarsichtfolie bespannen und mit mehreren Löchern versehen
  • Stiele der Stecklinge durchstecken bis diese im Wasser stehen

Nach nur wenigen Tagen werden Anwender die ersten zarten Wurzeln entdecken. Es ist immer darauf zu achten, dass sich genügend Wasser im Glas befindet. Nach rund 4 Wochen ist die perfekte Größe erreicht, um die einzelnen Pflanzen in Töpfe umzusetzen. Von  diesem Zeitpunkt kommt es auf die richtigen Pflegemaßnahmen an. Hierzu gehört nicht nur ein feuchtwarmer Platz, sondern auch ein wöchentliches Befeuchten mittels einer Sprühflasche.

Im Gegensatz zu dieser Methode gestaltet sich das Vermehren mit Blattstecklingen als schwierige Variante. Hierfür muss die Hauptblattader mit einem Ritz versehen werden, während dann das Blatt in einer feuchten Anzuchterde seinen Platz finden sollte. Dieses dann mit einem kleinen Stein oder Erde beschweren, Folie darüber spannen und feuchtwarm halten.

Wann dürfen Begonien ins Freiland

Der ideale Zeitpunkt seine Begonien in Töpfe zu verlagern ist Mitte Februar bis März. Die Knollen mit den Dellen nach oben in einen Topf einpflanzen, wobei sich zu einem späteren Zeitpunkt aus den Dellen die Triebe bilden. Das Vorziehen auf einer Fensterbank ist anzuraten, dann können Besitzer bereits ab Mai mit einem reichlichen Blütenmeer rechnen.

Begonien sind Pflanzen und auch für Anfänger bestens geeignet. Allerdings sollte ein kühlerer, halbschattiger bis schattiger Standort gewählt werden. Direktes Sonnenlicht oder pralle Mittagssonne vertragen die Pflanzen eher schlecht und reagieren schnell mit braunen Blättern und Blüten. Die Erde sollte sich als feucht und nährstoffreich gestalten.

Die Pflegemaßnahmen halten sich ebenfalls in Grenzen. Damit Begonien gut gedeihen, müssen Besitzer für eine ausreichende Bewässerung ohne Staunässe sorgen und einen Langzeitdünger nutzen. Letzterer kann durch eine wöchentliche Düngung ersetzt werden.

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