Bechermalve (Lavatera trimestris)

Die Bechermalve ist nicht nur eine beliebte Nahrungsquelle für Bienen, sondern ist zudem aus vielen Gärten nicht mehr wegzudenken. Besonders gut macht sich die Blume als Lückenfüller in Staudenbeeten, ist jedoch auch als reizvolle Hintergrundpflanze nicht zu verkennen. Bechermalven gehören zum Standardsortiment jedes Gartencenters oder Blumenhändlers.

Beliebte Begleitpflanzen sind zum Beispiel die Ballonblume, die Iris, Katzenminze oder Rittersporn, Salbei und Verbenen. Die Ursprünge der Bechermalve finden sich im Mittelmeerraum und in Portugal. Die Höhe der Pflanzen liegt zwischen 50 und 120 Zentimeter, andere Sorten können sogar eine Höhe von zwischen 100 und 400 Zentimeter erreichen. Diesen Umstand sollten Hobbygärtner bei der Aussaat beachten.

Steckbrief: Bechermalve

Pflanze:Lavateris trimestris
Familie:Malvengewächse
Herkunft:Mittelmeerraum, Portugal
Synonyme:Rosenmalve, einjährige Malve, königliche Malve

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Bechermalve: Die beste Zeit zur Aussaat

Die Bechermalve benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Zudem sollte der Boden eine lehmige Beschaffenheit aufweisen, aber auch durchlässig sein, denn Staunässe mag die Pflanze nicht unbedingt. Bechermalven müssen nicht zwangsläufig vorgezogen werden. Die Aussaat kann ab März direkt ins Frei Beet erfolgen.

Hierzu müssen Hobbygärtner eine etwa 1 Zentimeter tiefe Furch anlegen und die Samen hinein geben. Die Samen vorsichtig mit wenig Erde abdecken und leicht angießen. Im Frühsommer können die Keimlinge vereinzelt werden, dabei ist auf einen entsprechenden Abstand von ungefähr 40 bis 50 Zentimeter zu achten.

Diejenigen, die Pflanzen schon vorgezogen haben, setzen diese in einem Abstand von circa 50 Zentimeter neben beispielsweise Strohblumen, Löwenmäulchen oder Verbenen in ein dafür vorgesehenes Beet oder einen Kübel.

Pflege und Düngen

Große Pflegemaßnahmen benötigen die Bechermalven nicht. Regelmäßiges Gießen ist zwar nötig, aber auch Trockenheit stellt kein Problem dar. Staunässe jedoch müssen Besitzer unbedingt vermeiden, denn ansonsten leiden die Pflanzen nicht nur stark, weiterhin kann dieses zum Eingehen führen.

Düngen ist nicht erforderlich kann jedoch auch nicht schaden. Zur Vermehrung lassen Anwender einfach die Samenkapseln ausreifen. Eine Selbstaussaat kann nun erfolgen, ebenso jedoch können die Kapseln bei trockenem Wetter entfernt werden. Sie sollten dann möglichst an einem dunklen und trockenen Ort zur Lagerung kommen und im nächsten Jahr zur Eigenzucht Verwendung finden.

Nach dem Verblühen darf die Bechermalve vollständig entfernt und kompostiert werden.

Schädlinge und Krankheiten

Bei den Bechermalven handelt es sich in der Regel um robuste Pflanzen. Ein gelegentliches Absterben kann durch vorhandene Bodenpilze stattfinden. Einzige Maßnahme dagegen ist eine erneute Pflanzung an einem anderen Standort.

Zeigen sich hingegen dunkle Flecken auf den Blättern, kann es sich um die Brennfleckenkrankheit handeln. Die befallenen Pflanzen müssen umgehend aus dem Beet entfernt und vernichtet werden. Um der Krankheit im Vorfeld vorzubeugen, können Nutzer das Saatgut vor dem Aussäen, etwa für eine halbe Stunde in warmes Wasser legen und erst dann aussäen.

Farben und Formen

Die Bechermalve bringt weiße und rosa Blüten hervor. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und reicht, je nach Witterungsverhältnissen, bis in den späten Oktober hinein. Wuchseigenschaften hingegen sind aufrecht, horstbildend und buschig. Diese Malvenart ist leider nur bedingt winterhart, kann jedoch in den folgenden Jahren immer wieder zur Aussaat kommen.

Lavatera – Hybriden verfügen über 3 – bis 5 lappige Blätter, die eine Fingerform aufweisen. Diese erreichen eine Größe von rund 12 Zentimetern. Die Blätter fühlen sich leicht filzig an, sind behaart und weisen eine Farbe von matt – bis graugrün auf.

Ob im Beet oder einem Kübel, die Bechermalven entwickeln sich im lichten Halbschatten hervorragend. Zudem blüht die Pflanze an einem sonnigen Standort und gedeiht auch dort prächtig. Gärtner sollten jedoch darauf achten, dass der Standort windgeschützt liegt, da die Stiele leicht brechen oder einknicken können.

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