Ballonwein (Cardiospermum halicacabum)

Bei einem Ballonwein handelt es sich um eine Kletterpflanze, die mittlerweile auch in deutschen Gärten immer beliebter wird. Zum einen ist die Pflanze schön anzusehen und zum anderen kann sie gut als eine Art Sichtschutz dienen. Die sogenannte Ballonrebe benötigt kaum Pflegemaßnahmen und stellt somit keine großen Ansprüche an ihren Besitzer.

Seinen Namen verdankt der Ballonwein seinen ballonartigen Früchten, zudem sind petersilienähnliche und tiefgrüne Blätter ein Markenzeichen. Kulturen eignen sich sowohl für die Begrünung von Balkonen und Terrassen, aber auch im Kübel kann das Gewächs durchaus zu einem wahren Hingucker werden.

Steckbrief: Ballonwein

Pflanze:Cardiospermum halicacabum
Familie:Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Herkunft:tropisches und subtropisches Afrika, Amerika, indischer Subkontinent, Malakka
Synonyme:Ballonrebe, Ballonpflanze

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Ballonwein: Die beste Zeit zum Aussäen

Für Hobbygärtner ist die beste Zeit zur Aussaat zwischen Februar und März. Hierbei circa 3 Samenkörner in einen Topf legen, leicht mit Erde bedecken und an einen warmen Ort stellen. Zum Keimen benötigt die Pflanze eine Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Nach rund 3 Wochen geht es ans Pikieren und bei 14 bis 16 Grad Celsius werden die Keimlinge fit für den Garten oder den Kübel gemacht.

Erst nach den Eisheiligen, also nicht vor dem 15. Mai, dürfen die Pflanzen an ihren dafür vorgesehenen Standort ausgesetzt werden. Dieser sollte im besten Fall sonnig und warm, aber auch windgeschützt liegen.

Das hat der Ballonwein zu bieten:

  • besticht durch auffallend schöne Früchte (4 bis 5 Zentimeter groß, hellgrün und ballonartig geformt)
  • die Pflanze selber kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen
  • lässt sich einfach aus den Samen ziehen
  • benötigt einen humosen Boden

Soll der Ballonwein als Sichtschutz dienen, müssen Nutzer einen Abstand von rund 50 Zentimeter zwischen den Saatstellen einhalten. Die Pflanze ist einjährig und muss aus diesem Grund in jedem Frühjahr neu gesät werden.

Sehr gut gedeiht der Ballonwein im Mittelmeerraum, aber auch bei uns ist die Pflanze in vielen Gärten zu bewundern. Der Wuchs kann als üppig bezeichnet werden und Zäune und Pergolen sind hervorragend damit zu bepflanzen. Das Gewächs selber ist als anspruchslos zu bezeichnen und ziert bis in den späten Herbst hinein, zunächst mit Blüten, dann mit den ballonartigen Früchten manchen Garten oder Zaun.

Die getrockneten Früchte eignen sich prima für Herbstdekorationen und diversen anderen Basteleien, wie zum Beispiel auch der Silberling.

Der Ballonwein – schön und unkompliziert

Der Ballonwein ist eine sehr robuste und stark wachsende Rank Pflanze, mit der sich spielend einfach Pergolen, Rank Gitter oder Zäune begrünen lassen. Ins Auge fallen die großen Kapselfrüchte, die zunächst grün, zu einem späteren Zeitpunkt dann, mit ihrer braunen Farbe glänzen. Die weißen Blüten sehen im Gegensatz eher unscheinbar aus. Die relativ großen Samen jedoch weisen eine kontrastreiche Färbung auf, bei welcher sich auf einem schwarzen Untergrund ein auffälliger weißer Fleck in Herzform befindet.

In der Homöopathie, als auch in der Naturheilmedizin werden Auszüge vom Ballonwein in der Regel als Salbe, gegen unterschiedliche Hauterkrankungen eingesetzt. Die Blütezeit kann je nach Standort stark variieren.

Die Ballonrebe ist fast ausschließlich in den Tropen zu finden. Die Saponin – haltigen Früchte gehören der Gattung der Sapindus an und schäumen, sobald sie  mit Wasser in Berührung kommen. Aus diesem Grund werden die Früchte in den Ursprungsländern gern zum Waschen verwendet.

Obwohl das Fruchtfleisch durchaus essbar ist, wird der Ballonwein in seinen Heimatländern als Unkraut bezeichnet. In der Schweiz und auch in Süddeutschland wird die Ballonrebe gern in den dort ansässigen Weinbaugebieten kultiviert.

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