Bärenohr (Arctotis – Hybriden)

Das Bärenohr ist relativ einfach zu erkennen. Die cremefarbenen Blüten beinhalten einen orangefarbenen Ring mit einem pechschwarzen Zentrum. Es handelt sich bei der Pflanze um ein nicht winterhartes Gewächs. Da das Bärenohr in seinen Ursprüngen in Südafrika beheimatet ist, übersteht es mit Leichtigkeit, auch längere trockene Phasen.

Die Pflanze kann je nach Art der Hybride, eine Höhe von zwischen 40 und 80 Zentimeter erreichen, während mit einer Blütezeit von Juli bis in den September hinein zu rechnen ist. In ihrer Heimat allerdings ist das Bärenohr als Staude zu finden und blüht mehrjährig.

Steckbrief: Bärenohr

Pflanze:Arctotis
Familie:Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft:südliches Afrika
Synonyme:prächtiges Bärenohr, anmutiges Bärenohr

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Bärenohr: Die beste Zeit zum Aussäen

Bei der Arctotis handelt es sich um eine ganze Pflanzengattung, wobei diese rund 50 unterschiedliche Arten umfasst. Das Besondere am Bärenohr ist, dass die Blüten dem Sonnenverlauf folgen. Mittlerweile wurden auch diverse andere Farben kultiviert, diese reichen von einem hellen Gelb bis hin zu einem dunklen Rot.

Das Aussäen gestaltet sich als relativ einfach, allerdings sollten Hobbygärtner bis Mitte April oder  je nach Art der Hybride bis Anfang Mai damit warten. Die Samen kommen etwa 3 Zentimeter tief in die Erde, wobei darauf zu achten ist, dass der Boden eine leichte Feuchtigkeit aufweist. Staunässe muss allerdings auf jeden Fall vermieden werden.

Am besten gelingt die Anzucht in einer Saatkiste, die mit einer Folie abgedeckt werden kann, so sind die Samen vor dem Austrocknen gut geschützt. Nach circa 14 bis 21 Tagen sind die ersten Keimlinge zu entdecken, die Folie darf der Besitzer nun entfernen. Sobald die Sämlinge eine Größe von ungefähr 7,5 Zentimeter erreicht haben, werden sie in 10 Zentimeter große Töpfe umgesiedelt.

Eine Weiterkultur kann an einem hellen Platz bei etwa 15 Grad Celsius erfolgen. Von Ende Mai bis Anfang Juni darf das Bärenohr dann ins Freiland. Die Blüte erfolgt in einem Zeitraum von weiteren 6 bis 8 Wochen, gestaltet sich die Witterung dann allerdings kühler als erwartet, dauert diese Entwicklung etwas länger.

Das Bärenohr bevorzugt einen trockenen und sonnigen Standort auf einem humosen und leicht sauren Boden. Handelt es sich wider Erwarten um einen eher kühlen Sommer, ist nicht mit einer vollen Blüte zu rechnen. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall, den Anbau im darauf folgenden Jahr erneut zu versuchen.

Weitere Details zum Bärenohr

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei dem Bärenohr um eine südafrikanische Steppenpflanze, die Hitze und Trockenheit gut verträgt. Gerade das Aussäen vom prächtigen Bärenohr lohnt sich besonders, denn der Korbblütler zieht Insekten, wie beispielsweise Schmetterlinge und Bienen magisch an. Auch als Schnittblume in einer Vase gibt die Pflanze eine gute Figur ab, übersteht leider dann nur wenige Tage.

Beim Aussäen sollten Gärtner zudem darauf achten, dass es sich bei dem Bärenohr um einen Lichtkeimer handelt. Diese werden nur auf der Oberfläche des Substrates verteilt und leicht angedrückt.

Zum Bepflanzen eignet sich das Bärenohr gut auf Rabatten, aber auch als Bepflanzung größerer und trockener Flächen. Eine Verlängerung der Blütezeit können Besitzer erreichen, wenn verwelkte Blüten und Blätter schnellstens entfernt werden. Eine Vermehrung kann durch die eigenen Samen oder der Stecklinge stattfinden.

Bei uns, in mitteleuropäischen Gefilden werden vor allen Dingen, die Hybriden des Bärenohrs gepflegt. Die fiederschnittigen Laubblätter sind teils grundständig und befinden sich am Stängel. Die Blattoberseite ist grün, glatt und behaart, die Unterseite hingegen filzig und mit grauen Haaren besetzt. Von jeder Arctotis – Hybride existieren in der Zwischenzeit mehrere Zuchtsorten, die sich jedoch lediglich in den Farben der Blüten unterscheiden.

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