Bärenkamille (Ursinia anthemoides)

Die Bärenkamille kann sowohl als Rabatten – Blume, als auch Kübelpflanze oder Balkonpflanze genutzt werden. Das Gewächs verfügt über schimmernde, golden – orange Blüten, die schon von weitem ins Auge fallen. Das Besonders der Blume findet sich jedoch in den Blüten, die einen wunderschönen kontrastierenden mahagonifarbenen Ring aufweisen. Bei der Bärenkamille handelt es sich um einen sehr hübschen Dauerblüher, der für Beete, als auch für Kästen oder Kübel geeignet ist. Die Pflanze selber kann als unkompliziert, wuchsstark und vor allen Dingen als blühfreudig bezeichnet werden. Das einjährige Gewächs stammt in den Ursprüngen aus Südwestafrika, liebt daher einen sonnigen Standort und stellt zudem keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit.

Steckbrief: Bärenkamille

Pflanze:Ursinia anthemoides
Familie:Korbblütler
Herkunft:Südwestafrika
Synonyme:Ursinie

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Bärenkamille: Die beste Zeit zum Aussäen

Die sehr hübsch anzusehende und leicht zu kultivierende Sommerblume ist bei uns lediglich in einem Saatguthandel zu finden. Der Grund ist wahrscheinlich darin zu finden, dass die Bärenkamille erst relativ spät (30er Jahren des 20. Jahrhunderts) bei uns eingeführt wurde.

Die Aussaat findet mit einer Vorkultur unter einem dafür vorgesehenem Glas statt und erfolgt zwischen März und April. Eine Direktsaat ins Freiland darf im Mai vollzogen werden. Die etwaige Keimdauer beträgt zwischen 15 und 20 Tagen, bei einer Temperatur von 15 bis 18 Grad Celsius.

Die einjährigen orange – farbigen Sommerblüten lieben einen sonnigen Standort. Sind die Begebenheiten optimal, können die Pflanzen durchaus eine Höhe von 20 bis 40 Zentimeter erreichen. Besitzer können mit einer Blütenperiode von Juni bis in den September hinein rechnen.

Bärenkamille pflegen

Die Bärenkamille liebt, wie schon erwähnt, sonnige Standorte. Die Bodenverhältnisse sollten sandig und nicht zu fruchtbar sein, darüber hinaus sollte es sich um einen Boden handeln, der gut mit einer Drainage versehen wurde. In zu fruchtbarer Erde kann es sich durchaus zutragen, dass die Blattmasse zu schnell zunimmt und die Blumen dadurch bedingt rasch verwelken.

Ursinien müssen zudem mit einem Dünger versorgt werden, dass geschieht am besten während der Blüteperiode und ein – bis zweimal jährlich. Besitzer müssen stets darauf achten, dass verwelkte Blüten schnell entfernt werden, ebenso verhält es sich bei vertrockneten Pflanzen. Die Bärenkamille ist ein Gewächs, welches sich nicht nur im Freiland gut anbauen lässt, sondern auch in einem Stein – Topf bestens zur Geltung kommt. Zudem ist es möglich, sie in einem Steingarten anzusiedeln.

Eine Vermehrung kann durch die Samen erfolgen, diese werden Anfang Mai direkt in den dafür vorgesehenen Boden gesät. Am häufigsten wird die Bärenkamille von Blattläusen heimgesucht. Die Schädlinge befallen vor allen Dingen gern junge Triebe und Blütenstiele. Als Bekämpfungsmittel kommen Produkte aus dem Fachhandel, als auch alte Hausmittel in Frage.

Für Bienen interessant

Die Bärenkamille kann in einem Wildgarten gut angesiedelt werden. Einer Studie zufolge, wurden sogar auf einigen Exemplaren mikroskopische Strukturen gefunden, die einen blauen oder violetten Farbeffekt erzeugten. Dieses wiederum wirkt sich positiv auf Bienen aus, die davon regelrecht angezogen werden.

Frühere Studien zeigten, dass diverse Bienenarten eine Vorliebe für Violette und blaue Farben besitzen. Zu den Pflanzen, die dieses Mysterium entwickeln gehören unter anderem nicht nur die Bärenkamille, sondern auch Tagetes (Studentenblume) und die Nachtkerzensorten.

Anders als Pigmentfarben ändern sich diese Strukturfarben je nach Blickwinkel und sind dadurch für Bienen zuverlässig sichtbar. Der Farbeffekt, den sich die Bärenkamille und einige andere Pflanzen teilen, entstand laut Forschung höchstwahrscheinlich vor 100 Millionen Jahren, etwa zur gleichen Zeit wie die Insekten.

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