Atlasblume (Clarkia grandiflora)

Die Atlasblume oder auch als Sommerazalee bekannt, ist besonders an ihren zarten und vierblättrigen Blüten zu erkennen. Während neue Züchtungen durchaus zweifarbig sein können, kommen die klassischen Atlasblumen in Rosa, Lavendel, Orange, lachsfarben oder in rot und weiß daher. Da die Ähnlichkeit mit den Blüten der Azalee nahezu identisch erscheint, bekam die Blume ihren Namen Sommerazalee. Zu uns kam die Pflanze etwa im Jahr 1830 durch den Botaniker David Douglas, der die Samen nach England entsannte. Die alte botanische Bezeichnung lautet Oenothera amoena. Während heute strittig ist, ob es nicht doch der Amerikaner William Clark war, der die Pflanze bei einer seiner Expeditionen entdeckte und die Gattung Godetia in Clarkia umbenannte.

Steckbrief: Atlasblume

Pflanze:Godetia, Clarkia
Familie:Nachtkerzengewächse
Herkunft:Nordamerika
Synonyme:Sommerazalee, Clarkien

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Atlasblume: Die beste Zeit zum Aussäen

Die Aussaat kann zwischen März und Mai direkt ins Beet erfolgen. Der Nutzer wirft die Samen breitwürfig oder in Reihen und bedeckt diesen dann leicht mit Erde. Bis zur Keimung sollte der Boden mäßig feucht gehalten werden. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um die 15 Grad Celsius zwischen zwei bis drei Wochen, dann muss der Hobbygärtner eventuell ausdünnen. Vorkulturen auf der Fensterbank bringen keinen Vorteil, denn die Pflanze lässt sich im Nachhinein nur schlecht verpflanzen.

Zur Pflanzung die schwere Beet Erde gut mit reichlich Sand auflockern, sodass das Substrat durchlässiger wird. Jungpflanzen dürfen zwischen März und April ins Beet. Die Atlasblumen vorwiegend in kleine Gruppen setzen, dabei darauf achten, dass ein Abstand von circa 30 Zentimeter eingehalten wird. Beim Einpflanzen sollten Gärtner zudem darauf Wert legen, dass Jungpflanzen nicht tiefer stehen als in einem Topf. Wie schon erwähnt, ist späteres Umpflanzen nicht zu empfehlen, da es sich schwer gestaltet und der Pflanze zudem nicht bekommt.

Die beste Zeit zur Aussaat direkt ins Beet, ist der April. Die Bodenbeschaffenheit sollte gut durchlässig und der Standort sonnig sein. Eine andere Aussaat kann im Herbst stattfinden, dann wird der üppige Blütenflor bereits im Frühsommer sichtbar. Diejenigen, die die Pflanzen einspritzen, werden mit einer reicheren Blüte belohnt. Die einfachste Methode der Aussaat gestaltet sich dahingehend, dass einige verblühte Pflanzen an ihrem Platz verbleiben und sich der Selbstaussaat überlassen. Die im Volksmund bekannten Clarkien erreichen eine Blütezeit zwischen Juli bis September. Wer sie in Abständen aussät, kann diese Zeit um einiges verlängern.

Atlasblumen sind für viele Gärten geeignet

Gerade diejenigen, die einen bunten Garten bevorzugen, kann mit der Atlasblume nichts verkehrt machen. Auch in eher romantisch angehauchten Gärten macht sich die Pflanze hervorragend. Die Blume schätzt die Nachbarschaft zu Lavendel, Eisenhut oder auch dem Ziersalbei. Die sogenannte Sommerazalee wächst buschig und erreicht eine Höhe zwischen 20 und 90 Zentimeter. Die Pflanzen bilden, ähnlich wie Azaleen, trichterförmige Blüten, die sich immer wieder an anderen Stellen zeigen. Dieses Phänomen wird gut sichtbar, wenn ein günstiger Standdort gewählt wurde.

Die Atlasblume gilt als eher anspruchslos, sodass sie am besten auf einem mageren und trockenen Boden gedeiht. Eine Vermehrung erfolgt über eine Aussaat, hierzu die Samen ins Beet entweder zwischen März und April oder im September in einem Abstand von 15 Zentimeter aussäen. Atlasblumen gehören der Gattung der pflegeleichten Blumen an. Lediglich zu viel Feuchtigkeit kann ihnen schaden. In diesem Fall können Gärtner mit verfaulten Wurzeln rechnen, wobei die gesamte Pflanze abstirbt.

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