Astern (Asteraceae)

Astern werden gern als Herbstblumen bezeichnet, was jedoch ein Trugschluss ist. Die Pflanzen können im heimischen Garten vom Frühling bis in der Herbst hinein für einen Augenschmaus sorgen. Mittlerweile haben sich diverse unterschiedliche Arten auf dem hiesigen Markt behauptet und der Handel bietet farblich so ziemlich alles, was des Hobbygärtners Herz begehrt. Je nach Sorte sind Astern unter verschiedenen botanischen Bezeichnungen bekannt. Diese reichen von Aster dumosus, über Aster novae – angliae bis hin zur Aster novi – belgi uvm. Je nach Asternart ist mit einer Höhe zwischen 20 und 120 Zentmetern zu rechnen. Die Blütezeit dauert bei der Herbstaster von August bis weit in den Oktober hinein. Als Containerpflanze kann die Aster von Frühling bis in den Herbst in die Beete gesetzt werden.

Steckbrief: Astern

Pflanze:Asteraceae
Familie:Korbblütler
Herkunft:nördliche Erdhalbkugel
Synonyme:Herbstaster, Herbstpflanze, Herbstblume

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Astern: Die beste Zeit zum Aussäen

Astern eignen sich gerade wegen ihrem ungemein großen Farbspektrum, ebenso wie wegen ihrer unterschiedlichen Wuchshöhe, für unzählige Strategien der Bepflanzungen. Allerdings sollten sich Nutzer vor dem Aussäen Gedanken über die gewünschte Blütezeit machen. Diese variiert von Sorte zu Sorte und auch die Langlebigkeit der einzelnen Pflanze spielt dabei nicht gerade eine untergeordnete Rolle. Zudem sind manche Astern Exemplare ein -, andere wiederum mehrjährig. Dafür stellen Astern nicht gerade hohe Ansprüche an ihren Standort. Sie benötigen einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden, wobei der alkalische pH – Wert zwischen 6 und 7,5 liegen sollte. Reine Herbstastern profitieren zudem von einem lehmigen Boden.

Vor der Aussaat ist dieses zu beachten:

  • Astern bevorzugen durchlässige, nährstoffreiche Böden
  • Herbstastern mögen lehmige Erdverhältnisse
  • Standort sollte vor praller Mittagssonne geschützt liegen
  • ideal gestaltet sich ein halbschattiger Standort

Als ideal ist zwar ein halbschattiger Standort, allerdings müssen Gärtner dann darauf achten, dass es nicht zu einem Befall von Mehltau kommt. Als Begleitgewächse eignen sich hervorragend:

  • Kugeldisteln
  • Rittersporn
  • Sonnenhut
  • Ziergräser

Einzelne Schritte der Aussaat sind:

  • ins Freiland ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
  • Vorzucht ist zwischen März und April möglich (Standorttemperatur 10 bis 20 Grad Celsius)
  • Pflanzloch Tiefe nicht mehr als circa 1 Zentimeter
  • lediglich 2 Samenkörner pro Pflanzloch (kein Pikieren nötig)
  • Erde um das Saatgut gleichmäßig feucht halten

Des Weiteren sollten Astern kontinuierlich mit Gießwasser versorgt werden. Dieser Faktor ist wichtig, da so dem Mehltau und der Blattwelke vorgebeugt wird. Der ausgewählte Standort für Astern darf keinesfalls vollkommen austrocknen. Zur Düngung empfiehlt sich ein organisches Düngemittel wie beispielweise Kompost. Stickstoffhaltiger Dünger sollte nicht zur Anwendung kommen. Die Düngezeit liegt vornehmlich einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.

Krankheiten und Schädlingsbefall

Zur bekanntesten Krankheit, die Astern befallen kann, gehört die Asternwelke. Erkannt wird diese an einer bräunlichen Verfärbungen des Laubes. Weiterhin neigen die Pflanzen gern zum Befall von Mehltau, erst recht, wenn es sich um entsprechende Witterung handelt. Zur Vorbeugung wird ein Tee vom Ackerschachtelhalm empfohlen, den der Nutzer spritzen sollte. Die darin enthaltene Kieselsäure wirkt sich zudem schützend vor den Schadpilz aus. Weiterhin bietet der Handel geeignete Fungizide speziell gegen Mehltau an.

Dem Gärtner bleiben Astern lange erhalten, wenn die Wurzelballen immer wieder geteilt und neu gepflanzt werden. Eine Vermehrung kann zudem stattfinden, wenn eine Aussaat im Frühjahr oder im Herbst in einem dafür vorgesehenen Kasten erfolgt. Astern stehen in vielfältigen Variationen zur Verfügung, entweder als mehrjährige oder als einjährige Staude und sie findet in nahezu jedem Garten ihren Platz. Die Farbevielfalt wird nur von der Blühfreudigkeit der Pflanzen übertroffen. Die Aster bietet von Mai bis spät in der Herbst einen wundervollen Anblick, wobei sie nur ein Minimum an fachkundige Pflege benötigt.

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