Aschenblume (Pericallis – Hybriden)

Hierzulande werden zwei Sorten der Aschenblume zum Kultivieren genutzt. In unseren Gefilden bekannt ist die Pflanze auch unter dem Namen Senecio. Die Ursprünge der Aschenblume finden sich in den feuchten und kühlen Bergen der kanarischen Inseln.

Bei der Pflanze selber handelt es sich um eine relativ kurzlebige Form, die eine Höhe zwischen 20 und 40 Zentimetern erreichen kann. Den deutschen Namen verdankt das Gewächs seinen Blättern, die an den Unterseiten eine blaugraue Färbung aufweisen. Die Blätter selber verfügen über eine Größe von etwa 6 bis 10 Zentimeter und weisen eine dreieckige bis herzförmige Form auf.

Steckbrief: Aschenblume

Pflanze:Pericallis – Hybriden
Familie:Korbblütler
Herkunft:Kanarische Inseln, Afrika und Madeira
Synonyme:Läuseblume, Kreuzkraut, Gartencinerarie, Läusepflanze, Garten – Zinerarie

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Aschenblume: Die beste Zeit zur Aussaat

Die Aschenblume oder Garten – Zinerarien gehören zu den Frühblühern, die nach einem langen Winter mit einer farbenprächtige Blüte erfreuen. Diese doch eher exotische Blume ist nicht speziell nur etwas für Innenräume, sondern kann ihren Besitzer auch in einem Balkonkasten oder einem Kübel auf der Terrasse begeistern.

Den Standort sollten Hobbygärtner allerdings halbschattig auswählen, da die Aschenblume direkte Sonneneinstrahlung sehr übel nimmt. Des Weiteren ist Zugluft zu vermeiden, aber ein warmer Ort kann bevorzugt in Betracht gezogen werden. Die Samen des immergrünen Gewächses sollten in einem großen Pflanzkübel zur Aussaat kommen. Um üppigen Blütenwuchs und die charakteristische buschige Form zu erhalten, muss der Besitzer Fingerspitzengefühl beweisen. Gerade bei der Versorgung mit Wasser und Nährstoffen ist die Aschenblume nicht gerade als einfacher Zeitgenosse bekannt.

So klappt es mit dem Keimen

Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind wichtige Faktoren, die eine Keimung beschleunigen. Am besten gestaltet sich die Aussaat in einem Mini – Gewächshaus auf der heimischen Fensterbank. Schon nach wenigen Wochen sind die ersten Triebspitzen sichtbar und sobald diese mindestens zwei Blattpaare gebildet haben, ist die Zeit zum Umsetzen gekommen.

Die Pericallis Hybriden kommen am besten als Gruppenpflanzung zur Geltung. Der Besitzer kann die Pflanzen gut mit anderen blühenden Arten kombinieren. Sind ideale Voraussetzungen gegeben, blüht die Aschenblume von März bis in den Juni hinein.

Die Garten – Zinerarien sollten stets in großen Kübeln kultiviert werden. Folgende Handgriffe sind hierzu nötig:

  • Pflanzen, mit Ausnahme von Keimlingen, von altem Substrat befreien
  • eine Drainageschicht aus einem porösen Material am Gefäßboden anlegen
  • als Puffer zwischen Drainage und Wurzeln eine dickere Schicht Erde (circa 5 bis 7 Zentimeter) legen
  • Aschenblumen einsetzen und eventuelle Hohlräume mit Substrat füllen
  • Pflanzen leicht andrücken und kräftig gießen

Pflege nach der Aussaat

Aufgrund der größeren Laubfläche ist die Feuchtigkeitsverdunstung bei der Pericallis hoch. Ein Anzeichen für einen Wassermangel sind in erster Linie herabhängende Triebe, als auch Blätter. So gelingt die Pflege bestens:

  • oberste Substratschicht trocken halten
  • vormittags oder am späten Nachmittag gießen
  • Staunässe unbedingt vermeiden
  • Wurzelballen darf nie austrocknen

Über einen Dünger freut sich die Aschenblume zwischen den Monaten April und August. Bewährt hat sich hierbei ein Universal – Flüssigdünger, aber auch Düngestäbchen dürfen zum Einsatz kommen. Als Alternative empfehlen Experten einen Langzeitdünger, der allerdings nicht zu oft genutzt werden sollte.

Schädlinge und Krankheiten

Das Synonym Läuseblume kommt nicht von ungefähr, denn zu den Schädlingen, die der Pflanze zusetzen können, gehören in erster Linie Läuse. Gerade der Zellsaft sorgt dafür, dass diese Schädlinge magisch angezogen werden.

Besonders durch Pflegefehler ist die Aschenblume anfällig für die saugenden Insekten. Von den Ausscheidungen der Blattläuse werden wiederum Ameisen angezogen, was die Bekämpfung der Läuse nicht gerade einfacher macht. Wer sich nicht auf chemische Keulen verlassen möchte, kann andere Mittel wählen, muss dann nur Geduld und Zeit aufwenden. So gelingt die Beseitigung am besten:

  • Triebe mit einem Sud aus Brennnesseln besprühen
  • befallene Blätter komplett entfernen
  • Klebefallen anbringen
  • natürliche Fressfeinde, wie beispielsweise, Marienkäfer aussetzen

Die Aschenblume ist eine prächtige Zierblume, die auf der Fensterbank, aber auch auf Balkon und Terrasse für neidische Blicke sorgt. Die Pflanze benötigt keinen großen Pflegeaufwand und werden die wenigen Anforderungen vom Besitzer erfüllt, kann dieser auch im darauffolgenden Jahr mit einer neuen Blüte rechnen.

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